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Neuigkeiten aus dem Verlag mit der Fliege


Meldung vom 05. November 2008

Frankfurt, den 05. November 2008. Wolfgang Hörner (Leitung) und Esther Kormann (Lektorat/Presse), die seit 1998 das Programmsegment „Eichborn Berlin“ innerhalb des Eichborn-Verlags verantwortet haben, werden im Januar 2009 unter dem Namen „Galiani Berlin“ ein programmatisch eigenständiges Verlagsimprint in Berlin unter dem Dach des Kölner Verlags Kiepenheuer & Witsch gründen. Der Verlag wird sich der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, dem kulturhistorischen und erzählenden Sachbuch sowie Klassikern der Weltliteratur widmen. Das erste Programm ist für Herbst 2009 geplant.

Wolfgang Hörner verlässt Eichborn nach 18 Jahren auf eigenen Wunsch. Bis Ende 2008 werden Wolfgang Hörner und Esther Kormann sich der weiteren Betreuung des laufenden und kommenden Eichborn-Programms widmen. Eichborn wird „Eichborn Berlin“ als literarisches Segment des Verlages fortführen.

Helge Malchow, Verlag Kiepenheuer & Witsch; Wolfgang Hörner; Stephan Gallenkamp, Eichborn AG


Meldung vom 25. September 2008

Frankfurt, den 25. September 2008. Aufgrund struktureller Veränderungen innerhalb des Verlages haben sich der Eichborn Verlag und die Gestalter der ANDEREN BIBLIOTHEK, Lisa Neuhalfen und Christian Ide, einvernehmlich auf die Beendigung der Zusammenarbeit zum 01. Oktober 2008 geeinigt.

Lisa Neuhalfen und Christian Ide haben 2006 den von Eichborn ausgeschriebenen Wettbewerb zur Neugestaltung der ANDEREN BIBLIOTHEK gewonnen und die Reihe ab Band 271 gestalterisch betreut. Bereits der erste Titel, der Sonderband der ANDEREN BIBLIOTHEK von Georg Forster, "Reise um die Welt", wurde von der Stiftung Buchkunst als eines der "schönsten deutschen Bücher 2007" prämiert.


Meldung vom 24. September 2008

»Reise um die Welt« von Georg Forster belegt den 1. Platz (Sparte "Ästhetik") im DAMALS-Wettbewerb der besten historischen Bücher des Jahres 2008, »Universitätsmamsellen« von Eckhardt Kleßmann belegt den 2. Platz in der Sparte "Unterhaltung".
DAMALS, das Magazin für Geschichte und Kultur, zeichnete zum zehnten Mal die historischen Sachbücher des Jahres aus. Zur Auswahl standen 52 Bücher, publiziert zwischen Herbst 2007 und Sommer 2008. Renommierte Wissenschaftler verschiedener Teildisziplinen und ausgewiesene Fachjournalisten bilden die Jury. Die Bücher wurden in sieben Kategorien beurteilt: die beste Einzelstudie, der informativste Überblick, das unterhaltsamste Buch, das schönste Buch, das beste Buch in der Kategorie „Denkanstöße“, das beste autobiographische Buch und das beste Buch zum Thema „China“.


Jenny Erpenbeck erhält den Hertha Koenig-Literaturpreis,

nachdem sie auch schon den Solothurner- und dem Heimito-von-Doderer-Preis zugesprochen bekam.
Den mit 4.000,- Euro (plus 1.000,- Euro) dotierten Hertha Koenig-Literaturpreis erhält Jenny Erpenbeck für ihren Roman Heimsuchung. Die Jury des seit 2004 nunmehr zum dritten Mal verliehenen Preises (zugesprochen bekamen ihn bisher Irina Korschunow und Ulla Hahn) möchte damit eine Autorin würdigen, "deren Prosa mit poetischer Kraft deutsche Geschichte spürbar und nachfühlbar macht."
Die von der Gesellschaft gewählte Preisträgerin kann darüber hinaus ihrerseits eine Nachwuchsautorin für den mit 1.000,- Euro dotierten sog. "Kleinen Hertha Koenig-Preis" vorschlagen.
Mit dem Hertha Koenig-Literaturpreis wird alle zwei Jahre eine deutschsprachige Gegenwartsautorin für ihr Lebenswerk oder einzelne hervorragende Veröffentlichungen im Bereich Prosa oder Lyrik gewürdigt.
Vergeben wird der Literaturpreis von der 1994 gegründeten Hertha Koenig-Gesellschaft als Hommage an die Schriftstellerin und Kunstsammlerin Hertha Koenig (1884-1976), die in den zwanziger Jahren des zurückliegenden Jahrhunderts neben Ricarda Huch als bedeutendste deutsche Lyrikerin galt.
Die Verleihung des Hertha Koenig-Literaturpreises findet am Abend des 3. Dezember 2008 auf Gut Böckel in Rödinghausen bei Herford statt. Die Laudatio wird die Journalistin und Autorin Felicitas von Lovenberg halten.

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Ermittlungsverfahren gegen Jürgen Roth – Eichborn-Vorstand mahnt Meinungsfreiheit an
Anklage unerwünscht – so heißt der Eichborn-Bestseller von 2007, in dem die investigativen Journalisten Jürgen Roth, Rainer Nübel und Rainer Fromm verschiedenen Staatsanwaltschaften anhand aktueller Beispiele vorwerfen, Ermittlungen nicht eingeleitet oder diese zu früh eingestellt zu haben. Die geschilderten Fälle betreffen Behörden in Hessen, Sachsen, Baden-Württemberg und Niedersachsen, vor allem in Sachsen sorgten die Recherchen für große Diskussionen. Ohne die Publikationen von Jürgen Roth wäre die Affäre um den „Sachsen-Sumpf“ nicht ins Rollen gekommen.
Nun wurde berichtet, dass die Staatsanwaltschaft Chemnitz seit einigen Tagen ein Ermittlungsverfahren gegen den Mafia-Experten Jürgen Roth führt. Der Buchautor soll auf einer Lesung vor einigen Wochen sinngemäß gesagt haben, dass es auch in den Justizbehörden des Freistaates mafiöse Strukturen gebe. Ist es nun bittere Ironie, wenn gerade der Publizist, der ein entschiedeneres Vorgehen der Ermittlungsbehörden anmahnt, jetzt selbst Ziel ihrer Aktivitäten wird?
„Unabhängige Journalisten sind als Korrektiv und zur Kontrolle der Staatesorgane unerlässlich. Jeglichen Versuchen, die Presse- oder Meinungsfreiheit einzuschränken, muss entschieden Einhalt geboten werden“, so der Vorstand der Eichborn AG, Stephan Gallenkamp.

Berliner Zeitung, 25.8.2008: „Der Staatsfeind“ von Andreas Förster

 

Karen Duve mit »Taxi« ist auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2008
In den vergangenen fünf Monaten wurden von den sieben Jurymitgliedern 161 Titel gesichtet, die zwischen dem 1. Oktober 2007 und dem 17. September 2008 erschienen sind oder noch erscheinen. Karen Duves Roman »Taxi« wurde als einer von 20 Titeln für die Longlist des Deutschen Buchpreises ausgewählt.

Von den Titeln der Longlist benennen die Juroren in einem nächsten Schritt sechs Titel für die Shortlist, die am 17. September 2008 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.


Wir drücken die Daumen!
Mehr Infos über die Preisverleihung finden Sie hier »

Gunter Duecks »Abschied vom Homo Oeconomicus« ist auf der Shortlist des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises 2008
Eine hochkarätige Jury mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft unter dem Vorsitz von Handelsblatt-Chefredakteur Bernd Ziesemer wählt aus den 10 Finalisten den Gewinner des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises 2008. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, gesponsert von Booz & Company. Er wird am 16. Oktober 2008 auf der Frankfurter Buchmesse verliehen.
Wir drücken die Daumen!

Jenny Erpenbeck erhält Heimito von Doderer-Literaturpreis

Den mit 20.000 Euro dotierten Heimito von Doderer-Literaturpreis erhält Jenny Erpenbeck für ihr bisheriges Werk.

Der Literaturpreis wird jährlich, seit 2002 zweijährig, zur Erinnerung an einen der bedeutendsten Schriftsteller dieses Jahrhunderts für ein hervorragendes Einzel- oder Gesamtwerk aus dem deutschen Sprachraum verliehen, das sich durch hohe Sprachsensibilität und -originalität in der Tradition des großen österreichischen Autors auszeichnet.

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Herzlichen Glückwunsch!

Paul Verhaeghen erhält den Independent Foreign Fiction Prize 2008

Einen ungewöhnlichen Erfolg hatte der belgische Autor Paul Verhaeghen mit seinem Roman "Omega Minor" : Die britische Zeitung "The Independent" erkannte ihm sowohl den Preis für das beste fremdsprachige Werk als auch den Preis für die beste Übersetzung eines fremdsprachigen Werkes zu. Denn Paul Verhaeghen war nicht nur Verfasser, sondern auch der Übersetzer ins Englische. Wir gratulieren!
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Jenny Erpenbeck erhält den Solothurner Literaturpreis 2008 für "ihr feinsinniges erzählerisches Werk" (Jury)
Der Preis ist mit 20 000 Franken (etwa 12 500 Euro) dotiert. Die Schriftstellerin fange aus ungewöhnlichen Perspektiven individuelle Lebenswelten ein und stelle sie in gesellschaftlich-politische Zusammenhänge, heißt es in der Begründung der Jury. Erpenbecks jüngstes Werk "Heimsuchung" sei "ein Meisterwerk der poetischen Welterzählung". Zu ihren früheren Werken gehören "Geschichte vom alten Kind" (1999)

"Tand" (2001) und "Wörterbuch" (2004). Die öffentliche Preisverleihung findet am 23. Juni in Solothurn statt. Der Solothurner Literaturpreis wird seit dem Jahr 1994 an deutschsprachige Autorinnen und Autoren für "hervorragende literarische Leistungen" vergeben.


Herzlichen Glückwunsch!
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Marie-Luise Scherer erhält Italo Svevo Preis
Mit dem Italo Svevo Preis 2008 wird Marie-Luise Scherer geehrt. Das teilt der Preisstifter, die Nordcapital GmbH, mit. Die Wahl traf die Schriftstellerin Brigitte Kronauer, die in diesem Jahr als alleinige Jurorin über die Vergabe entschieden hat. Die 69-jährige Erzählerin und Journalistin Marie-Luise Scherer hat mehr als 20 Jahre als Autorin für den SPIEGEL gearbeitet. Zuletzt erschien von Marie-Luise Scherer der Prosaband "Der Akkordeonspieler". Wahre Geschichten aus vier Jahrzehnten, Frankfurt/M. 2004. Der Italo Svevo Preis honoriert literarische Spielarten von ästhetischem Eigensinn und wird seit 2001 jährlich verliehen. Er ist mit 15.000 Euro dotiert und wird von der Nordcapital GmbH, Hamburg, ermöglicht.

Seltene Ehre für einen Autor aus dem deutschsprachigen Raum
Die amerikanische Ausgabe des Romans "Eismond" von Jan Costin Wagner wurde für den Los Angeles Times Book Prize in der Kategorie Mystery/Thriller nominiert. Der Preis wird am 25. April im Rahmen des Los Angeles Times Festival of Books verliehen. Wagner wird gemeinsam mit den ebenfalls nominierten Ake Edwardson und Karin Fossum auch an einer Veranstaltung des größten amerikanischen Literaturfestivals teilnehmen.


Wir drücken alle Daumen!

Jan Costin Wagner ist mit "Das Schweigen" für den Friedrich-Glauser-Preis 2008 (Sparte Roman) nominiert
In der Jury 2008 waren Nessa Altura, Kai Engelke, Beate Maxian, Andrea Maria Schenkel und Thomas Kastura. Die Preisverleihung mit der Bekanntgabe des endgültigen Preisträgers für den Friedrich-Glauser-Preis Debut/ Roman aus den Reihen der fünf Nominees sowie die Überreichung des Ehrenglauser findet traditionsgemäß im Rahmen des TANGO CRIMINALE, der großen Abschlussgala der CRIMINALE 2008, am Samstag, den 19. April 2008 in Wien statt.
Wir drücken feste die Daumen!

Fehlende Quellennachweise in Frank Müllers "ß - Ein Buchstabe wird vermisst"

Der Eichborn Verlag hat den für März angekündigten Sachbuchtitel "ß - Ein Buchstabe wird vermisst" von Frank Müller zurückgezogen. Nach mehreren Beanstandungen wegen nicht kenntlich gemachter Zitate und fehlender bzw. unvollständiger Quellenangaben, haben wir uns unverzüglich zu diesem Schritt entschlossen. Der Eichborn Verlag und der Autor Frank Müller entschuldigen sich ausdrücklich bei den Autoren der nicht kenntlich gemachten Quellen.



Horst Evers erhielt am 10.02.2008 den Deutschen Kleinkunstpreis
Der Deutsche Kleinkunstpreis ist der älteste deutsche Kabarettpreis, der ausserdem in den Sparten Chanson/Lied/Musik und Kleinkunst verliehen wird. Dazu kommt der Förderpreis der Stadt Mainz zum Deutschen Kleinkunstpreis. Er ist mit 25.000 EUR der höchst dotierte Preis seiner Art in Deutschland und gilt zugleich als die bedeutendste Auszeichnung auf allen Gebieten der Kleinkunst. Horst Evers ist der Preisträger in der Sparte Kleinkunst.
Herzlichen Glückwunsch!

Literaturperle für Tim Krohn
Tim Krohn erhielt für "Vrenelis Gärtli" die Literaturperle (für das Beste Buch des Jahres ausgezeichnet von Art TV; Platz 1); Auszeichnung Kanton Zürich; Kulturpreis der Anne-Marie-Schindler-Stiftung.

Herzlichen Glückwunsch!

Deutscher Erzählerpreis für Wolfgang Herrndorf

Im Grandhotel Römerbad in Badenweiler wurde Wolfgang Herrndorf mit seinem Erzählungsband "Diesseits des Van-Allen-Gürtels" (Eichborn) zum ersten Preisträger des "Deutschen Erzählerpreises" gewählt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und einem dreimonatigen Aufenthalt im Grandhotel Römerbad verbunden.

In der Jurybegründung heißt es:
"Wolfgang Herrndorf erhält den "Deutschen Erzählerpreis" für sein ironisches und melancholisches Spiel mit zeitgenössischen Wirklichkeiten, seien es nun die Milieus von Werbeagenturen, Literatenzirkel oder die asozialen Ränder Ostdeutschlands. Der Band "Diesseits des Van-Allen-Gürtels" vereint Geschichten der

Desillusionierung, die vom amüsanten oder bizarren Anlass direkt ins Herz mitmenschlicher Niedertracht führen."
Wir sagen herzlichen Glückwunsch!

Deutscher Krimipreis für Jan Costin Wagner
Jan Costin Wagner erhielt mit seinem Buch "Das Schweigen" (Eichborn Berlin) den dritten Platz des Deutschen Krimipreises!

"Der gesamte Roman ist aufgeladen mit Trauer, die Leute haben »einen stillen Schmerz in den Augen« - ich schwöre: es ist der traurigste Kriminalroman, der je geschrieben wurde, und wem nicht spätestens bei der Reaktion der Mutter die Tränen kommen, der sollte doch mal wieder mit jemandem sprechen." (Günther Grosser, Berliner Zeitung) Der Deutsche Krimi Preis ist der älteste deutsche Krimipreis. Seit 1985 zeichnet eine Jury aus Krimi-Kritikern, Literaturwissenschaftlern und Krimi-Buchhändlern

die besten Kriminalromane des Jahres aus. Mehr Infos erhalten sie unter www.deutscher-krimipreis.de


Wir sagen herzlichen Glückwunsch!

"Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman" 2007 für Larissa Boehning
Für ihr Romandebüt "Lichte Stoffe" (Eichborn Berlin) erhält die Berliner Autorin Larissa Boehning den mit 10.000 Euro dotierten "Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman" des Hamburger Literaturhauses. Der nach seiner Stifterin benannte Preis ist seit 1970 der bundesweit höchstdotierte Literaturpreis für einen deutschsprachigen Romanerstling und der einzige Literaturpreis, der von einer Leserjury vergeben wird. Die Hamburger Stifterin Mara Cassens möchte mit ihrem Preis jungen Autoren und Autorinnen ermöglichen, "sich für eine gewisse Zeit ganz dem Schreiben zu widmen". Die Preisträger der letzten Jahre waren Terézia Mora (2004), Matthias Göritz (2005) und Clemens Meyer (2006).
Wir sagen herzlichen Glückwunsch!

"Gralswunder und Drachentraum" ist Buch des Monats Oktober 2007
Tilman Spreckelsens "Gralswunder und Drachentraum" ist von der "Darmstädter Jury" zum Buch des Monats Oktober 2007 gewählt worden!

Seit 1952 trifft sich regelmäßig eine unabhängige Jury aus Schriftstellern, ournalisten und Literaturkritikern, um aus der Vielzahl der Neuerscheinungen ein Buch besonders hervorzuheben, dessen literarische Qualität es verdient, öffentliche Aufmerksamkeit zu erzeugen. Hier finden Sie näheres zur Jury.

"Hier stehe ich, ich kann nicht anders" wird Historisches Buch des Jahres
Helge Hesses Bestseller "Hier stehe ich, ich kann nicht anders" wird von der Zeitschrift "DAMALS" im Wettbewerb "Historisches Buch des Jahres" mit dem dritten Preis in der Sparte "Unterhaltung" ausgezeichnet.

Larissa Boehning ist auf der Longliste zum Deutschen Buchpreis 2007
Die Jury Deutscher Buchpreis hat aus 117 Vorschlägen die Longlist für die besten deutschen Romane des Jahres 2007 zusammengestellt. Unter den zehn nominierten Romanen dabei: Larissa Boehning und ihr Roman "Lichte Stoffe". Am 12. September benennen die Juroren die sechs Titel für die Shortlist, aus denen dann der beste Roman des Jahres 2007 gekürt wird. Daumen drücken! Und natürlich "Lichte Stoffe" lesen!
Mehr Infos zum Deutschen Buchpreis finden Sie hier.

Ilija Trojanows "Nomade auf vier Kontinenten" auf Platz 1 der ORF-Bestenliste im Juli 2007

Sieben Jahre lang bereiste Ilija Trojanow die Welt - auf den Spuren des britischen Abenteurers Richard Francis Burton. Sein Burton-Roman „Der Weltensammler“ wurde zum Sensationserfolg. In der „Anderen Bibliothek“ schickt Trojanow nun einen Band über seine eigenen Recherche-Reisen nach - ein bibliophiles Kleinod.
Ilija Trojanow hat ein opulentes Buch vorgelegt, eine schillernde und kluge Collage, die Fernweh weckt und eindrucksvoll demonstriert, was das bedeutet: mit offenen Augen die Welt zu bereisen.

"Nomade auf vier Kontinenten" von Ilija Trojanow»
Gleichnamiges Hörbuch ist im August bei Eichborn Lido erschienen.
Zur ORF-Bestenliste»

Mosebach meets Dávila
Martin Mosebach erhält den diesjährigen Georg-Büchner-Preis, den wichtigsten deutschen Literaturpreis, teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung am 07.06. mit. Herzlichen Glückwunsch!
Das letzte Buch, das der frischgebackene Georg-Büchner-Preisträger veröffentlicht hatte, war kein eigenes, sondern ein Buch seines Lieblingsschriftstellers: In der ANDEREN BIBLIOTHEK erschien unlängst Nicolás Gómez Dávilas DAS LEBEN IST DIE GUILLOTINE DER WAHRHEITEN. AUSGEWÄHLTE SPRENGSÄTZE. Herausgegeben und mit einem Essay versehen von Martin Mosebach.

Weitere Informationen zur Verleihung erhalten Sie hier

Beginn der Dreharbeiten von "Eine Frau in Berlin"

Ende Mai haben in Polen die Dreharbeiten der ZDF-Koproduktion von "Eine Frau in Berlin" von Anonyma, 2003 in der ANDEREN BIBLIOTHEK erschienen, begonnen.
Die „Tagebuchaufzeichnungen vom 20. April bis 22. Juni 1945“ erzählen, wie es wirklich war, den Siegern ausgeliefert zu sein. Ihre Aufzeichnungen sind frei von jeder Selbstzensur. Von jenem Selbstmitleid, an dem die geschlagenen Deutschen litten, fehlt hier jede Spur. Illusionslose Kaltblütigkeit, unbestechliche Reflexion, schonungslose Beobachtung und makabrer Humor zeichnen das Tagebuch aus.
Der Film soll im Herbst 2008 in die Kinos kommen und ein Jahr später als Zweiteiler im ZDF laufen.

Mehr Informationen zum Buch finden Sie unter Die Andere Bibliothek.
Weitere Informationen zur Verfilmung erhalten hier.

Glück, Glanz, Ruhm...

für unsere ehemalige Autorin Petra Morsbach, die am 10.06. in Weimar mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnet wird. Dotiert ist der Preis mit 15.000 Euro. Petra Morsbach hat sich mit Romanen wie PLÖTZLICH IST ES ABEND oder GOTTESDIENER einen Namen gemacht, beide im Eichborn Verlag erschienen.
Unter www.kas.de/publikationen/2007/11069_dokument.html erfahren Sie mehr.

Auszeichnung deutschsprachiger Liebesromane
Die Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren hat vom 11. bis 13. Mai in Leipzig die diesjährigen Liebesromantage veranstaltet. Höhepunkt war die Verleihung des mit 1.000 Euro dotierten Preises für den besten deutschsprachigen Liebesroman des Jahres 2006 (Delia).Platz zwei ging unter anderem an Marc Buhl mit seinem Roman "Das Billardzimmer". Herzlichen Glückwunsch!
Unter www.delia-online.de erfahren Sie mehr.

Arbeitsstipendien an Jenny Erpenbeck für 2007 vergeben
Die Kulturverwaltung des Berliner Senats hat an 19 in Berlin lebende Autorinnen und Autoren Arbeitsstipendien vergeben. Alle Stipendiaten, darunter Jenny Erpenbeck, erhalten ein sechsmonatiges Stipendium à € 7.500.

Auszeichnung für "Dichter am Ball!"

Um das Fußballjahr 2006 zu krönen und die lyrische Dimension des ach so profanen Kickertums hervorzuheben, bat NDR Kultur in Kooperation mit der Wochenzeitung Die Zeit fünfzig Autoren, Gedichte rund um das Thema Fußball zu verfassen. Das Resultat ist als Hörbuchanthologie mit dem Titel Dichter am Ball bei Eichborn Lido erschienen. Mit Namen wie Günter Grass, Ulrike Draesner, Franzobel, Raoul Schrott, Robert Gernhardt oder Péter Esterházy scheint die Liste zeitgenössischer Dichter, Autoren und Denker nahezu komplett.